Zonenplan

Ausschnitt Zonenplan der Stadt Basel.

(Copyright BVD)

Ziele

Der Zonenplan ist ein kommunales Planungsinstrument, das grundeigentümerverbindlich und parzellenscharf die zulässige Art der Landnutzung sowie das maximale Ausmass von baulichen Anlagen regelt. Der Zonenplan wird ständig aktualisiert und alle 15 bis 25 Jahre revidiert.

Die vordringlichen Ziele der laufenden Zonenplanrevision sind die Stärkung der Stadt Basel als Agglomerationszentrum, die Schaffung von Spielräumen für hochwertige Arbeitsplätze, der Ortsbildschutz, die Entwicklung von öffentlichen Freiräumen und - angesichts des immer knapper werdenden Wohnraums und des auf absehbare Zeit anhaltenden Bevölkerungswachstums - die Schaffung von Wohnraum.

Vorgehen Zonenplanrevision

Die fällig gewordene Revision des Basler Zonenplans besteht aus drei Teilen:

1. Basisratschlag:
Der im Januar 2014 vom Grossen Rat beschlossene „Basisratschlag“ definiert einerseits, wo die Stadt noch wachsen darf und andererseits, wo vorhandene Qualitäten in Natur und Ortsbild besser geschützt werden sollen.
Nach der Abstimmung vom 28. September 2014 über das Referendum werden nur noch die Stadtteilentwicklungen "Nordwest" und "Am Walkeweg" weiter verfolgt.

2. Zweiter Ratschlag:
Ein für 2016 vorgesehener zweiter Ratschlag wird Optimierungen des Zonenplans in bereits bebauten Gebieten beinhalten. Dabei geht es unter anderem um Möglichkeiten für quartierverträgliche Nachverdichtungen und die Überprüfung der inzwischen über 100 Bebauungspläne auf ihre Zweckmässigkeit.

3. Arealentwicklungen:
Drittes Element der Revision des Zonenplans sind Zonenänderungen für Arealentwicklungen, die wegen ihrer eigenen zeitlichen Abhängigkeiten jeweils einzeln vorgelegt werden. Beispiele sind das Dreispitz-Areal, Umnutzungen von Spitalarealen, oder die Hafen- und Stadtentwicklung Kleinhüningen-Klybeck.

Zonenplanänderungen müssen jeweils vom Parlament genehmigt werden. Der Behandlung im Parlament gehen Grundlagenuntersuchungen, Informationsaustausch mit Fachinstitutionen und öffentliche Planauflagen voraus. Die Einwohnergemeinden Bettingen und Riehen sind für die Nutzungsplanung selbst verantwortlich, wobei der Kanton Genehmigungsbehörde ist.

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